Wer in Frankfurt eine Immobilie kauft oder verkauft, stößt unweigerlich auf das Thema Maklerprovision. Wie hoch sind die Maklerkosten in Frankfurt 2026? Wer zahlt die Courtage — Käufer oder Verkäufer? Und was ist eigentlich im Maklerhonorar enthalten? Dieser Ratgeber beantwortet alle relevanten Fragen zur Maklerprovision in Frankfurt am Main — transparent, faktenbasiert und ohne Umwege.

Maklerprovision Frankfurt 2026: Die aktuelle Regelung

Seit Dezember 2020 gilt in Deutschland das Gesetz zur Verteilung der Maklerkosten beim Kauf von Wohnimmobilien. Die Kernregel: Wer den Makler beauftragt, zahlt mindestens die Hälfte der Provision. Beauftragt der Verkäufer den Makler und soll der Käufer ebenfalls zahlen, muss die Provision hälftig geteilt werden.

In Frankfurt und der Rhein-Main-Region hat sich folgende Marktpraxis etabliert:

Bei einem Kaufpreis von 500.000 Euro bedeutet das: Jede Seite zahlt 17.850 Euro an Maklercourtage. Diese Kosten sind bei der Kalkulation des Immobilienkaufs bzw. -verkaufs von Anfang an einzuplanen.

Netto-Provision und Mehrwertsteuer

Die 3,57 % je Seite setzen sich aus 3,0 % Nettoprovision zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer zusammen. Für Unternehmer, die vorsteuerabzugsberechtigt sind, mindert sich die tatsächliche Belastung entsprechend. Privatpersonen zahlen den vollen Betrag.

Was ist in der Maklerprovision enthalten?

Die Provision ist kein Aufschlag ohne Gegenleistung — ein professioneller Makler erbringt ein umfangreiches Leistungspaket, das sich direkt auf den Verkaufserfolg auswirkt. Bei Heitz Immobilien umfasst unser Honorar:

"Eine fundierte Marktpreisanalyse ist das Fundament jedes erfolgreichen Immobilienverkaufs. Zu hoch angesetzt schreckt Käufer ab — zu niedrig verschenkt Vermögen."

Wann lohnt sich ein Immobilienmakler in Frankfurt?

Die entscheidende Frage lautet: Kompensiert der Mehrwert eines Maklers seine Provision? Die Antwort ist in der Regel eindeutig: Ja. Studien belegen, dass erfahrene Makler in Ballungsräumen wie Frankfurt typischerweise 5 bis 15 Prozent höhere Verkaufspreise erzielen als Privatverkäufer. Das übersteigt die anfallende Provision in den meisten Fällen deutlich.

Faktor 1: Marktzugang und Netzwerk

Heitz Immobilien verfügt über ein aktives Netzwerk von mehr als 5.000 vorqualifizierten Kaufinteressenten. Viele Immobilien werden im Offmarket-Verfahren vermittelt — ohne öffentliche Portalpräsenz, diskret und schnell. Dieser exklusive Zugang zu zahlungskräftigen Käufern ist für Privatverkäufer schlicht nicht erreichbar.

Faktor 2: Professionelle Preisfindung

Den richtigen Angebotspreis zu bestimmen ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben beim Immobilienverkauf. Zu hoch angesetzt führt zu langen Vermarktungszeiten, die den Preis drücken. Zu niedrig angesetzt verschenkt Vermögen. Ein erfahrener Makler kennt die Mikrolage, die aktuellen Vergleichswerte und die Marktdynamik — und setzt den optimalen Startpreis.

Faktor 3: Schutz vor rechtlichen Risiken

Der Immobilienverkauf ist rechtlich komplex: Energieausweis, Offenlegungspflichten, Kaufvertrag, Lastenfreiheit, Grunderwerbsteuer, Eigentumsübergang. Ein professioneller Makler begleitet den gesamten Prozess rechtssicher und haftet für seine Beratung.

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Maklerkosten im Vergleich: Frankfurt vs. deutschlandweiter Schnitt

Die Maklerprovision variiert in Deutschland regional erheblich. Ein Überblick:

Frankfurt liegt damit im bundesweiten Standardbereich. Auffällig ist, dass in Metropolen mit sehr hohen Kaufpreisen — also auch in Frankfurt — die absolute Courtage entsprechend höher ausfällt, auch wenn der Prozentsatz gleich bleibt.

Nebenkosten beim Immobilienkauf in Frankfurt

Die Maklerprovision ist nur eine der Kaufnebenkosten. Wer in Frankfurt eine Immobilie erwirbt, sollte mit folgenden Gesamtnebenkosten rechnen:

Bei einem Kaufpreis von 600.000 Euro in Frankfurt sind also rund 66.000 bis 72.000 Euro an Erwerbsnebenkosten einzuplanen. Diese Summe muss beim Finanzierungskonzept berücksichtigt werden — sie sollte idealerweise aus Eigenkapital finanziert werden.

Ist die Maklerprovision steuerlich absetzbar?

Für Privatpersonen beim Kauf einer selbstgenutzten Immobilie ist die Maklerprovision in der Regel nicht steuerlich absetzbar. Anders verhält es sich bei:

Bei konkreten steuerlichen Fragen empfehlen wir die Beratung durch einen Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht.

Makler ohne Courtage — gibt es das in Frankfurt?

Einige Anbieter werben mit provisionsfreiem Verkauf. Hinter diesem Modell verbirgt sich häufig eines von zwei Szenarien: Entweder übernimmt der Verkäufer die gesamte Courtage intern, oder die Leistungen sind deutlich reduziert. Ein echtes "Maklerangebot ohne jede Provision" ist wirtschaftlich nicht tragfähig — professionelle Vermarktung kostet Ressourcen, Zeit und Expertise.

"Wer beim Makler spart, spart oft am falschen Ende. Die Provision amortisiert sich durch den Mehrerlös und die professionelle Vermarktung."

FAQ: Häufige Fragen zu Maklerkosten in Frankfurt

Wie hoch ist die Maklerprovision in Frankfurt 2026?

Die übliche Maklerprovision in Frankfurt beträgt 7,14 % des Kaufpreises (inkl. MwSt.), aufgeteilt hälftig: 3,57 % für Käufer und 3,57 % für Verkäufer.

Wer zahlt den Makler beim Immobilienverkauf in Frankfurt?

Seit 2020 gilt das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt mindestens die Hälfte. In der Praxis teilen Käufer und Verkäufer die Provision hälftig — jeweils 3,57 %.

Ist die Maklerprovision verhandelbar?

Grundsätzlich ja. Der Gesetzgeber schreibt keine Höchstgrenze vor. Die 3,57 % je Seite sind in Frankfurt der übliche Marktstandard.

Was umfasst das Maklerhonorar bei Heitz Immobilien?

Unser Honorar beinhaltet: Marktpreisanalyse, professionelles Exposé, gezielte Vermarktung im Netzwerk mit 5.000+ Käufern, Besichtigungsmanagement, Preisverhandlungen, Notarterminbegleitung und Objektübergabe.

Lohnt sich ein Makler beim Immobilienverkauf in Frankfurt?

Ja. Erfahrene Makler erzielen nachweislich höhere Verkaufspreise und verkürzen die Vermarktungsdauer erheblich. Die Provision amortisiert sich durch den Mehrerlös in der Regel vollständig.

Was ist der Unterschied zwischen Courtage und Provision?

Beide Begriffe werden synonym verwendet. "Provision" ist der allgemeine Begriff, "Courtage" bezeichnet klassisch die Maklervergütung im Immobiliensektor. Rechtlich gibt es keinen Unterschied.

Wann ist die Maklerprovision fällig?

Die Provision wird fällig, wenn der Maklervertrag erfüllt ist — in der Regel mit Beurkundung des notariellen Kaufvertrags. Exakte Regelungen stehen im Maklervertrag.

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